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Mittwoch, 4. Juli 2018

Unionsstreit: Einigung auf Transen-Zonen!

transenzonen

Lange wurde darüber gestritten, fast wäre die Koalition daran zerbrochen. Innenminister Seehofer hatte schon mit seinem Rücktritt gedroht und auch die AfD war voller Sorge, mit dem Ende der Ära Merkel ihr wichtigstes Feindbild zu verlieren.

Doch jetzt ist alles wieder gut: Die Unionsparteien haben sich darauf geeinigt, an der Deutschen Grenze zu Österreich drei Transen-Zonen einzurichten. „Zwischen SPD, CDU und CSU gab es in praktisch allen Punkten Einigkeit über meinen Masterplan Migration“, erklärt uns der Oberhorst. „Einigkeit? Das hätte nicht passieren dürfen. Wir befinden uns schließlich mitten im Bayern-Wahlkampf. Aber gottseidank, wir konnten noch eine Frage finden, über die es sich zu streiten lohnt: Was machen wir mit den Transsexuellen, die über die Grenze kommen?“

Feindbild-Kartenspiel
Eigenwerbung
Ein wichtiges Thema. Keine Frage. Doch wie viele Transen stehen den überhaupt an der Grenze? „Naja, da war neulich diese Frau aus Syrien“, so Seehofer weiter. “Mit einem Oberlippenbart. Da mussten wir schon ein zweites Mal nach dem Geschlecht fragen, um uns zu vergewissern. Ach, aber eigentlich kommt es ja nicht auf die Anzahl der Betroffen an, sondern es geht um Grundsatzfragen. Und außerdem befinden wir uns zurzeit in Bayern mitten im Wahlkampf. Sagte ich das schon?“

Gut, dass unser Kompetenzteam in Berlin nun auch auf diese Frage eine Antwort gefunden hat. „Ja, wir werden drei Transen-Zonen zwischen Österreich und Deutschland einrichten. Dort können wir Transsexuelle bis zu 48 Stunden festhalten, bis ihr Geschlecht eindeutig festgestellt wurde. Wissen Sie, das sind die Fragen, die unseren Wähler wirklich bewegen. Es war wichtig, das endlich mal in die öffentliche Debatte zu bringen.“

Prima. Und dann kann die Koalition ja endlich wieder ihre Arbeit machen. „Hhhhhü-Hhhhhü-Hhhhhü“, hören wir den Horst rückwärts lachen. „Das denken Sie. Der Wahlkampf ist noch nicht vorbei. Und in den Umfragen haben wir immer noch keine absolute Mehrheit. Es wäre doch gelacht, wenn ich nicht nochmal etwas finde, was zum Koalitionsbruch führen könnte. Ähm, natürlich nur fast. Wie immer.“


Foto (oben): Seehofer: ehenergie / pixabay.com, Bisexuell: geralt / pixabay.com (CC0 Creative Commons), Merkel: public domain
Artikel geschrieben von Andreas Mettler - Feindbild-Kartenspiel Illustration: Thalia Brückner

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