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Donnerstag, 28. Juni 2018

Mehr Personal: Bamf stellt Flüchtlinge ein!

bamf

So viele Asylanträge! Damit hätte das Bamf niemals gerechnet. Und so wurden die Asylbescheide zuletzt per Los entschieden. Was auch sonst? Die Experten für das Asylrecht sind rar.

Doch alles soll nun besser werden. „Eigentlich haben wir ganz viele Asyl-Experten in unserem Land“, erklärt Rüdiger Wechselbart, stellvertretender Aktenvernichter beim Bamf. „Wir hatten sie immer vor Augen und doch nicht im Blick: Die Flüchtlinge selbst! Einige von ihnen wissen besser Bescheid als wir selbst.“

Na, wenn das nicht eine gute Lösung für das permanent unterbesetzte Bundesamt ist? „Die Geflüchteten haben keine Arbeit und uns fehlen die qualifizierten Arbeitskräfte“, so Wechselbart weiter. „Also lassen wir jetzt Flüchtlinge die Anträge von Flüchtlingen bearbeiten. Die kennen sich aus mit der Materie. Und sie können mit bloßem Auge die Nationalität anderer Flüchtlinge erkennen. So können wir den Berg von Anträgen schnell abbauen.“

Feindbild-Kartenspiel
Eigenwerbung
Eine gute Idee. Aber steht bei den neuen Bamf-Mitarbeitern nicht eine gewisse, ähm, Parteilichkeit im Raum? „Kein Problem. Wir werden darauf achten, dass niemand seinen eigenen Asylantrag bearbeitet. Wir sind schließlich nicht blöd, oder? Allerdings müssen die Anträge unserer neuen Mitarbeiter als erstes vom Tisch. Wir wollen unser neues Personal ja nicht erst einarbeiten und dann gleich wieder abschieben. “

Einarbeiten. Wie soll diese Einarbeitung denn aussehen? „Zugegeben: Die Sprachkenntnisse einiger unserer neuen Mitarbeiter könnten noch etwas besser sein. Wir werden unser neues Personal aber so einsetzen, wie wir es bekommen. Das heißt: Wir verteilen Stempel und Akten und schauen einfach mal, was passiert. Und ehrlich gesagt: Das ist gar nicht so weit entfernt von der bisherigen Arbeitsweise des Bamf. Im Grunde genommen wird sich da überhaupt nichts ändern.“


Foto (oben): Rawpixel / pixabay.com (CC0 Creative Commons)
Artikel geschrieben von Andreas Mettler - Feindbild-Kartenspiel Illustration: Thalia Brückner

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