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Donnerstag, 10. Mai 2018

Aufnahmestopp im Himmel!

himmel

„Es ist ja nicht so, dass die Menschen heute besser wären als früher“, erklärt uns Simon P., stellvertretender Türsteher an Himmelstor 43, Nord. „Aber es gibt einfach zu viele. Als der alte Herr Jesus selbst gen Himmel gefahren ist, gab es nur ein paar Hunderttausend davon. Heute sind es über sieben Milliarden. Daran hätte er denken sollen, als er sich die Geschichte mit der Erlösung ausgedacht hat.“

Schon jetzt sind die Mieten auf den Wolken in den Ballungszentren kaum mehr zu bezahlen. Aber der Zuzug in den Himmel will nicht abreißen. „Und dann noch die Geschichte mit dem Familiennachzug“, so Simon P. weiter. „Stellen Sie sich vor: Die Mama war zu Lebzeiten ein richtiger Gutmensch, aber der Rest der Familie nur Abschaum. Jetzt heißt es wieder, wir sollen die Familien nicht auseinanderreißen und so. Und dann haben wir die ganzen Gefährder im gelobten Land, die eigentlich gar nicht hierher gehören. Na prima, sag ich.“

Die vielen Kirchenaustritte. Könnten diese nicht das Problem der Masseneinwanderung in das Himmelreich lösen? „Ha, wenn es nur so einfach wäre. Die Bibel ist gar nicht so eindeutig in der Frage, ob nur Christen in den Himmel kommen. Und so lange es da keine Rechtssicherheit gibt, nehmen wir eben jeden guten Menschen auf, der da kommt. Alle andere hätte eine Klagewelle zur Folge, die das jüngste Gericht bis ans Ende aller Zeiten beschäftigen würde.“

Feindbild-Kartenspiel
Eigenwerbung
Moslems und Buddhisten im christlichen Himmel? Und dann auch noch die Science-Fiction Fans von Scientology? Nein, das geht nun wirklich nicht. „Im südlichen Paradies wurde jetzt per Dekret erlassen, dass an jeder Wolke ein Kreuz hängen muss. Wir hoffen, dass die Nicht-Christen dann wieder von ganz alleine ausreisen. Ein paar Stockwerke tiefer, wo es wärmer ist. Sie wissen schon.“

Sehr gut. Der Anfang ist gemacht. Aber wird das ausreichen, um den inneren Frieden im Himmel wiederherzustellen? „Nein, da muss noch mehr passieren“, meint Simon P. „Das Problem ist: Wer erst einmal drin ist im Himmel, der wird so schnell nicht wieder abgeschoben. Wir brauchen Abschiebezentren direkt vor dem Himmelstor. Vor allem für jene Sünder, die sowieso keine Chance auf ein Leben in Gottes Reich haben. Nur so werden wir sie schnell wieder los. Außerdem fordere ich einen sofortigen Stopp des Familiennachzugs. Und natürlich eine Obergrenze.“


Foto (oben): jeffjacobs1990 / pixabay.com (CC0 Creative Commons)
Artikel geschrieben von Andreas Mettler - Feindbild-Kartenspiel Illustration: Thalia Brückner

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