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Dienstag, 2. April 2019

Hirntod: Seehofer spendet seine Organe!

hirntot

Ach, wie schön: Wir brauchen selbst künftig gar keine Entscheidung mehr zu treffen, wenn wir Organe spenden wollen. Zumindest, wenn es nach Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und dem Professor Lauterbach von der SPD geht. Wer nach dem Tod nicht widerspricht, darf ausgeschlachtet werden.

Entscheidend ist jetzt nur noch der Hirntod. Mit gutem Beispiel voran geht nun unser Heimatmuseum Horst Seehofer. „Ich habe den Hirntod von Seehofer schon vor fünf Jahren diagnostiziert“, berichtet Butz Rostmesser, Seehofers Hausarzt. „Was sich nach ein paar schweren Atemzügen manchmal noch in Seehofers Mund artikuliert, hat seinen Ursprung eher im Rückenmark als im Gehirn. Bei Bundespolitikern ist das gar nicht so ungewöhnlich. Ja, manchmal wachsen auch die Haare und die Fingernägel nach dem Tod noch weiter.“

Feindbild-Kartenspiel
Eigenwerbung
Welch eine noble Geste von Herrn Seehofer, auf diese Weise noch einmal den Menschen zu helfen. Er hatte uns ja sonst nicht mehr viel zu geben. „Ich habe ihm das Herz, die Leber und die Milz entnommen und sofort auf dem Schwarzmarkt versteigert“, so Rostmesser weiter. Die Lunge habe ich ihm gelassen, war doch sein asthmatisches Schnaufen zuletzt so etwas wie sein Markenzeichen. Dann haben wir ihn wieder senkrecht gestellt und die Presse eingeladen. Ich glaube, niemand hat den Unterschied gemerkt.“

Ein Organspender mehr! Das neue Gesetz funktioniert offenbar. Dabei ist es noch gar nicht verabschiedet worden. Und vielleicht wird es das auch gar nicht. Nach dem Praxistest mit Horst Seehofer regt sich in der GroKo schon der erste Widerstand. „Nein, ich will nicht ausgeschlachtet werden“, wehrt Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer ab. „Ich bin zwar ganz bestimmt nicht hirntot, aber man weiß ja nie.“ – „So gesehen will ich mein Gesetz dann auch nicht mehr“, so Jens Spahn. „Dann lasse ich das lieber bleiben und erfinde noch ein paar neue fiktive Arbeitsplätze in der Pflege!“


Foto (oben): Foto (oben): By SSG Pablo Piedra [Public domain], via Wikimedia Commons
Artikel geschrieben von Andreas Mettler - Feindbild-Kartenspiel Illustration: Thalia Brückner

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