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Donnerstag, 8. März 2018

Endlich: US-Schüler bewaffnen die Bundeswehr!

kinderwaffen

Immer noch keine Kriegserklärung aus der Schweiz? Immer noch Frieden mit Frankreich? Und Sebastian Kurz aus Österreich will auch nicht in Deutschland einmarschieren? So ein Mist aber auch! Warum geben wir dann jedes Jahr so viel Geld für unsere Bundeswehr aus?

Wir können unsere Soldaten aber nicht einfach in den Kasernen abhängen lassen. Also schicken wir sie nach Mali, in den Sudan und in den Irak. Und in Afghanistan sorgt unsere Bundeswehr jetzt schon seit mehr als 15 Jahren für den Frieden. Und so werden dort nur noch 10.000 Zivilisten pro Jahr getötet und verletzt. Wie würde es in diesem Land bloß ohne unsere Soldaten aussehen?

Feindbild-Kartenspiel
Eigenwerbung
3900 Bundeswehrsoldaten waren zuletzt im Ausland unterwegs. Und jetzt sollen es sogar noch einige mehr werden. So hat es die scheidende und zukünftige große Koalition gerade beschlossen. Warum auch nicht? Mit etwas menschlichem Kanonenfutter können wir das Ziel der Vollbeschäftigung in Deutschland noch viel schneller erreichen. Doch das Problem ist die Militärausrüstung: Helikopter, die nicht fliegen. Schnellfeuerwaffen, die nicht treffen. Und Kampfpanzer, denen die TÜV-Plakette fehlt. Wie soll man da Kriege führen, um den Frieden zu sichern?

Hilfe kommt jetzt von der Rumsfeld Junior-Highschool in Dallas. „Eigentlich wollte ich meine Kalaschnikow für einen Amoklauf aufheben“, erklärt der 11-jährige Mason Placid. „Nein, ich hatte da noch nichts Konkretes geplant. Aber man weiß ja nie. Irgendwann mal. Wenn die Noten schlechter werden oder wenn mich die Lehrer anpissen. Oder einfach nur so. Bisher habe ich meine AK-12 nur zur Verteidigung mit in die Schule genommen.“

Sehr lobenswert. Wir brauchen mehr Waffen in den Händen der Guten. Doch das soll nun vorbei sein? „Ja, wir hatten in der Schule über den Militärnotstand bei der deutschen Bundeswehr gesprochen“, so Placid weiter. „Da haben wir uns ein Herz gefasst und alle unsere Waffen zusammengelegt. Die Deutschen waren ja mal unsere Verbündeten. Vor dem Handelskrieg. Da muss man einfach helfen. Und wenn ich ein bisschen Geld spare, dann kann ich mir auch bald schon ein neueres Modell kaufen. Bis es wirklich mal soweit ist mit meinem Amoklauf, habe ich die Kohle für ein neues Sturmgewehr längst zusammen.“


Foto (oben): jarmoluk / pixabay.com (CC0 Creative Commons) jarmoluk / pixabay.com (CC0 Creative Commons)
Artikel geschrieben von Andreas Mettler - Feindbild-Kartenspiel Illustration: Thalia Brückner

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