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Donnerstag, 22. Februar 2018

Entschieden: Fahrverbote für Raucher!

raucherfahrverbot

Stuttgart – Ein grüner Ministerpräsident und ein grüner Oberbürgermeister. Kein Wunder, dass in der Hauptstadt von Baden-Württemberg die Luft so schlecht ist wie in keiner anderen deutschen Großstadt.

„Eigentlich wollten wir jetzt ein Fahrverbot für Dieselfahrzeuge durchsetzen“, erklärt uns der ungeheuer-grüne Ministerpräsident Winfried Kretschmann. „Aber die Automobilindustrie hat nein gesagt. Schade, aber dann können wir nichts machen.“

Feindbild-Kartenspiel
Eigenwerbung
Na gut, dann ist das geklärt. Einmal tief durchatmen. Schade, die Luft ist immer noch nicht besser. Und nun? „Ich glaube, die Automobilindustrie hat genug gelitten: Erst die Autofahrer, die auf der Straße nicht so fahren wie im Labor. Dann die Affen, die beim Abgastest geschummelt haben. Und jetzt ein Fahrverbot für alle Diesel? Nein. Wir sind hier ja immerhin in Stuttgart.“

Doch der mitteilsame Ministerpräsident ist schon längst einen Schritt weiter. „Wir haben das mal durchgerechnet“, erklärt Kretschmann. „40 Mikrogramm Stockstoffdioxid pro Kubikmeter Luft dürfen die Autofahrer jeden Tag auf die Straße pusten. Ein Raucher bläst ungefähr das Zehnfache in die Umwelt. Am Arbeitsplatz sind 950 Mikrogramm erlaubt, auf der Straße nur 40. Kompliziert, was? Für mich ist die Sache klar: Wir führen zunächst einmal das Fahrverbot für Raucher ein.“

Nun ist nicht jeder Raucher auch gleichzeitig ein Autofahrer. Was nützt ein Fahrverbot für Raucher, die gar kein Auto fahren? „Na, dann sollten die eben schnell mal anfangen mit dem Autofahren“, klärt uns der Ministerpräsident auf. „Sonst ist der positive Effekt für die Belastung unserer Großstädte gleich Null.“

Sehr gut, dann sind ja alle Probleme gelöst. Oder, Moment mal: Raucher, die nicht mehr Autofahren dürfen? Ist das denn gut für die Automobilindustrie? Auch hierfür hat der Ministerpräsident der saubersten Stadt Deutschlands eine Antwort. „Ach, es gibt immer eine Möglichkeit zu schummeln. Das wissen Sie doch. Besonders starke Raucher belasten die Umwelt weniger als der leichtatmende Paffer. Je häufiger Sie an der Zigarette ziehen und je tiefer Sie inhalieren, desto weniger Stickstoffdioxid gelangt in die Umwelt. Die Lunge übernimmt dann gleichermaßen die Funktion des Dieselpartikelfilters und des Stickoxid-Katalysators. Wer als Raucher nachweisen kann, dass er die Umwelt nur geringfügig belastet, darf natürlich weiterhin mit seinem Diesel durch Stuttgart fahren. Ein Röntgenbild der Lunge sollte hier als Nachweis genügen. Von mir aus sollen alle anderen Raucher auch weiter Autofahren. Ist mir doch egal. Es soll aber niemand sagen, wir tun nichts für eine bessere Luft in unserem Stuttgartle.“


Foto (oben): Comfreak / pixabay.com (CC0 Creative Commons)
Artikel geschrieben von Andreas Mettler - Feindbild-Kartenspiel Illustration: Thalia Brückner

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