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Donnerstag, 24. September 2015

Waffenexporteure fordern Honorar für integrierte Flüchtlinge!

waffenexporteure

„Zuwanderer als neue Arbeitskräfte für Deutschland sind unser Verdienst.“

Bösenhausen - Eieiei, wenn wir Deutschen doch nur die Eier hätten, uns selbst fortzupflanzen. Doch seien wir ehrlich: Wir sind eine sterbende Nation. Deutschland schafft sich nicht ab, Deutschland stirbt einfach aus. Eine Million neue Flüchtlinge pro Jahr könnten da die Rettung sein, unsere 570.000 unbesetzten Arbeitsstellen zu besetzen. Etwas peinlich ist das schon, dass Flüchtlinge ohne Berufsausbildung, die kein Wort Deutsch sprechen und auch unsere exotischen Schriftzeichen nicht beherrschen, offenbar leichter in die freien Jobs zu vermitteln sind als die 2,7 Millionen Arbeitslosen, die bereits bei uns gemeldet sind.

Feindbild-Kartenspiel
Eigenwerbung
An der Rettung unserer demografischen Entwicklung haben auch die deutschen Waffenexporteure einen nicht unerheblichen Anteil. Sagen die Waffenexporteure. „Wir haben den Boom an neuen Arbeitskräften doch erst möglich gemacht“, sagt Steffen Sturmkauf, Marketing-Experte beim Deutschen Bundesverband der Waffenexporteure. „Was wären die Krisengebiete ohne unsere Waffen? Vermutlich wäre bis heute noch kaum ein Flüchtling in Deutschland angekommen. Und ohne Flüchtlinge gäbe es keine neuen Arbeitskräfte, keine Steuereinnahmen, keinen Nachwuchs.“ An dieser Entwicklung wolle die Rüstungsindustrie künftig partizipieren. „Ein kleines Honorar für jeden Asylbewerber, der in Deutschland anerkannt wird, wäre da schon angebracht. Dies sichert nicht nur die herausragende Marktstellung der deutschen Rüstungsindustrie, sondern auch den Zustrom an neuen Arbeitskräften.“

Ein Vorstoß, der auch von anderen Lobbyorganisationen begrüßt wird. „Die Tabakindustrie trägt nicht unerheblich zum Unterhalt der niederlassenen Ärzte und Kliniken bei“, so Clemens Copdy von der Bundesarbeitsgemeinschaft Teerpuste. „Wenn die Rüstungsindustrie Honorare für die Vermittlung von Arbeitskräften bezieht, dann haben wir auch den Anspruch auf einen Bonus für jeden neuen Lungenkrebspatienten.“

Foto (oben): WikiImages / pixabay.com (pixabay license)
Artikel geschrieben von Andreas Mettler - Feindbild-Kartenspiel Illustration: Thalia Brückner

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