Das unartige Satiremagazin!
Handwerkerrechnungen, Druckvorlagen für Wahlplakate und Prinzen aus Nigeria, die ihr Vermögen außer Land schaffen möchten. Mehr als 400.000 solcher brisanter Emails wurden aus den Postfächern der AfD gehackt.
Aber ein Skandal geht gerade durch die virale Decke: Das libertär-kommunistische Politmagazin Satirepatzer hatte offenbar Kontakt mit der AfD. Und was in dieser Nachricht steht, hat es wirklich in sich.
Wird sich Chefredakteur Anton Mettmann jetzt zur Wehr setzen? Hanna Heiloschein vom Aktionsbündnis "meine eigene Demokratie NGO e.V." hat den zurecht unschuldigen Mann befragt.
Hanna Heiloschein: "Sie werden in einer Email im AfD Postfach erwähnt. Ist das nicht schrecklich für Sie?"
Anton Mettmann: "Ja, jetzt ist alles aus! Die Leserzahlen meines Satiremagazins sind total im Keller. So wie immer."
Hanna Heiloschein: "Aber wie konnte Ihr Name in die Email geraten?"
Anton Mettmann: "Ja, wie konnte das nur passieren? Da schickste mal eine Email ab und schon stehst Du im Postfach des Empfängers. Was ist das nur für eine Welt, in der so etwas möglich ist?"
Hanna Heiloschein: "Wie bitte? Sie haben die Mail selbst an die AfD geschickt?"
Anton Mettmann: "Ja, hm. Das war irgend so ein Text über Fachkräfte, die unser Land verlassen wollen. Eingetippt während einer lethargisch-hyperaktiven Phase. Da dachte ich mir: Schick den Link mal den Experten zu, die werden sich freuen."
Hanna Heiloschein: "Sie wollten provozieren?"
Anton Mettmann: "Nein, ich schreibe Satire, damit mich alle lieb haben."
Hanna Heiloschein: "Und wie lebt es sich jetzt mit dieser Kontaktschuld?"
Anton Mettmann: "Was heißt hier Kontakt? Ich hab nicht mal eine Antwort bekommen von dieser links-grün-versifften Partei."
Hanna Heiloschein: "Und jetzt hat sich Ihr ganzes Leben verändert?"
Anton Mettmann: "Eigentlich nicht. Obwohl: Neulich wollte ich in der Apotheke einen Pandabären kaufen und da hat man mich komisch angeguckt. Ich glaub, ich war da echt nicht willkommen."
Hanna Heiloschein: "Wissen Sie was? Ich glaube, Sie machen das alles nur, um ein bisschen Aufmerksamkeit zu bekommen."
Anton Mettmann: "Ich? Niemals. Ich schreibe die Texte absichtlich so, dass sie niemand lesen will. Bisher ist mir das auch ganz gut gelungen."
Hanna Heiloschein: "Sie sind einfach erbärmlich."
Anton Mettmann: "Aber hier habe ich noch einen richtigen Skandal für Sie. Schauen Sie mal: Jeffery Epstein und ich. Zusammen im Whirlpool."
Hanna Heiloschein: "KI-generiert. Steht sogar auf dem Foto."
Anton Mettmann: "Oder das hier: Ich beim Pokerspielen in der Area 51."

Hanna Heiloschein: "Oh, Mann. Sie sind sogar zu blöd für einen Skandal."
Anton Mettmann: "Doch, doch. Ich bin ein echt böser Junge."
Hanna Heiloschein: "Dann schaue ich mir jetzt lieber die Handwerkerrechnungen in den Emails an. Vielleicht finde ich da noch was."





