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...das ist noch nicht einmal Satire!


Wahre Fakenews: Alles auf dieser Seite ist erfunden und erlogen. Ganz ehrlich.

Donnerstag, 15. August 2019

Undiverse: Das vierte Geschlecht wird eingeführt!

undiverse

„Also, ich kann mich mit dem Geschlecht der Diversen überhaupt nicht identifizieren“, meint der-die-das-undas 26-jährige Soziologiestudent*in*div*undiv Kim Uni aus Notschrei. „Aber männlich oder weiblich bin ich erst recht nicht.“

Viel zu lange haben wir das Problem ignoriert: Menschen, die sich weder als männlich, noch als weiblich definieren, aber auch mit den Diversen nichts zu tun haben wollen. In der deutschen Sprache wurden sie bisher so gut wie gar nicht berücksichtigt. Sie haben keine eigenen Toiletten und werden auch in Stellenausschreibungen nicht genannt. Das soll nun anders werden.

„Wir müssen dringend das vierte Geschlecht einführen“, erklärt uns die Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey. „Die Undiversen. Wir können von diesen Menschen nicht erwarten, dass sie sich den Männern, den Frauen oder den Diversen zuordnen. Diese Diskriminierung muss jetzt ein Ende haben.“

Schon bald werden sich die Auswirkungen dieses Vorstoßes auch in unserem Alltag zeigen. „Wer nicht wegen Diskriminierung verklagt werden möchte, sollte ab sofort Stellenanzeigen mit (m / w / d / ud) markieren“, so Giffey weiter. „In Berlin eröffnet in den nächsten Tagen die erste Toilette für die Undiversen. Ab Jahresbeginn 2020 soll auch ein entsprechender Eintrag in das Geburtenregister möglich sein.

Die Einführung des vierten Geschlechts bringt natürlich auch Probleme mit sich. So ist die Anrede

Sehr geehrt*

in Briefen mittlerweile als Ansprache für das dritte Geschlecht etabliert. Doch wer sich als Undivers identifiziert, möchte genau damit nichts zu tun haben. Die Bundesvereinigung Trans* e. V. (BVT*) empfiehlt deshalb, diese Anrede auf

Sehr*

zu verkürzen.

Wunderbar. Dann haben wir wieder ein zentrales Problem unseres Daseins gelöst. Und was sagt der/die/das/undas betroffene Kim Uni dazu? „Ach, wenn ich es mir so recht überlege... Ich kann mich mit den Undiversen auch nicht so recht identifizieren. Genau genommen fühle ich mich einem Geschlecht zugehörig, das sich von den Undiversen eindeutig abgrenzt.“

Foto (oben): StockSnap / pixabay.com (pixabay license)
Artikel geschrieben von Andreas Mettler, Idee: Christian Müller

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