Das unartige Satiremagazin!
Jens Spahn ist Papa, die Leihmutter hat ihre Kohle bekommen. Alle sind glücklich, was gibt es noch zu diskutieren?
"Moment mal", sagt der kleine Georg (übersetzt aus der Babybrabbelsprache). "Mich hat natürlich niemand gefragt. Da nimmt man mir einfach die Mama weg, entführt mich nach Deutschland und jetzt gehöre ich plötzlich diesem Mann mit der großen Brille."
Ja, was ist denn da schief gelaufen? "Ich habe sofort meinen Rechtsanwalt beauftragt, den ganzen Vorgang zu prüfen", so Georg weiter. "Ist sowas nicht verboten?"
Ist es auch. Zumindest in Deutschland. Jens Spahn hatte sich 2020 selbst für das Verbot stark gemacht. Deshalb kommt sein Kind ja auch aus Amerika.
"Ich habe neun Monate lang eng mit meiner Mutter zusammengelebt", berichtet das Leihkind. "Da entsteht schon eine gewisse Bindung. Und dann habe ich von heute auf Morgen plötzlich zwei Papas. Ich würde sagen, ich bin ein klarer Härtefall!"
Aber als Fraktionsvorsitzender der Union hat der Spahn doch bestimmt genug Asche, um dem Kind ein gutes Leben zu bieten. "Ha", schimpft Georg. "Haben Sie schon mal gesehen, wie es bei den Spahns zu Hause aussieht? In jeder Ecke liegen diese alten Corona-Masken rum. Bäh. Aber zugegeben: Seine Villa ist echt geil. Was hat die wohl gekostet?"





