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Mittwoch, 30. November 2022

Endlich in gendergerechter Sprache:
George Orwells Roman 1984

orwell

Die Kultur von gestern. Wer braucht das heute noch? Nun müssen wir nicht alle Bücher gleich wieder verbrennen (außer vielleicht ein Winnetou-Kinderbuch), aber gewisse Anpassungen sind doch bestimmt kein Schaden. So ist bereits die Bibel mit dem geschlechtsneutralen Gott erschienen und auch ein Meisterwerk der Literatur des 20. Jahrhunderts bekommt jetzt sein Update: Der Roman „1984“ von George Orwell.

„Wir haben gerade die gendergerechte Neufassung des Romans fertiggestellt“, berichtet uns der 37-jährige Germanistik-Studierende-Abbrecher Widukind Wokel. „Eine kuriose Geschichte: Das Wahrheitsministerium versucht mit Hilfe einer neuen Sprache das Denken der Menschen zu manipulieren. Kritik ist nicht mehr möglich, weil es die passenden Wörter dazu gar nicht mehr gibt. Mit jeder Anpassung des Neusprechs werden die Gedanken der Menschen schlichter und der Gehorsam stärker.“


Lerne gendern in 4 Minuten: Das Video!

Lerne die Gendersprache

Und gerade dieser Lesestoff wurde nun in die Gendersprache übersetzt? „Ja genau!“, bestätigt der Sprachexperte. „Wir brauchen die gendergerechte neue Sprache dringend, denn das Denken des Menschen wird von der Sprache beherrscht. Neue Worte führen zu einem anderen Denken.“

Aber ist das nicht genau das, was George Orwell beschreibt? „Das sind jetzt aber sehr kritische Gedanken, was? Aber egal: Je mehr sich unsere Gendersprache durchsetzt, desto weniger Kritik gibt es auch. Wir haben immer mehr Medien auf unserer Seite, die Angst vor einem Shitstorm haben, falls sie auf das Gendern verzichten. Sogar große Konzerne nutzen inzwischen schon die Gendersprache in ihrer Werbung, obwohl die Mehrzahl der Menschen im Lande eigentlich gar nicht so sprechen möchte. Aber Angst ist ein genialer Verbündeter und wenn irgendwann niemand mehr versteht, wovon wir sprechen, dann gibt es auch keine Kritiker mehr.“

Genial. Dann kann nichts und niemand mehr die gendergerechte Sprache aufhalten. Das finden wir doppelplusgut!

Hier findest du mehr Wokeness und Cancel-Culture Satire!

Foto (im Text): 1984: Aurélien Dumont, Buch: Dorothe auf Pixabay (pixabay license)
Artikel geschrieben von Andreas Mettler
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Kommentare

Kommentar von Fred Lang am 03.12.2022Zitat: "... und wenn irgendwann niemand mehr versteht, wovon wir sprechen, dann gibt es auch keine Kritiker mehr." Deshalb sage ich: "Schluss mit Gendern!"

Kommentar von metti am 05.12.2022Am besten gar nicht erst damit anfangen.

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